Hier finden Sie eine Karte der Liegenschaften (Achtung! sehr große Datei, da hochauflösend)
Die Gutsverwaltung Walpersdorf verwaltet die forst- und landwirtschaftlichen Güter der St. Petrus Claver Sodalität die 1894 in Österreich von Maria Teresia Ledóchowska gegründet wurde.
Die Schwestern der St. Petrus Claver Sodalität mit Sitz im Missionshaus Maria Sorg bilden eine internationale katholische Missionskongregation. Die Kongregation gilt als anerkannte Institution der röm.-kath. Kirche in Österreich und hat somit für den staatlichen Bereich den Status einer Körperschaft öffentlichen Rechts.
Mit den Erträgen des Guts tragen wir zur materiellen Unterstützung der weltweiten Mission der St. Petrus Claver Sodalität bei.
Prinzip der Nachhaltigkeit
Darunter ist eine Bewirtschaftung des Gutes zu verstehen, die eine dauernde und optimale Erfüllung der vielfältigen Anforderungen zum Nutzen der gegenwärtigen und zukünftigen Generationen sichert.
„Das Leben ist kurz und die Ewigkeit ist lang. Lasst uns darum Gutes tun, so lange wir auf dem Wege in die Ewigkeit sind.“Der Sitz der Betriebsleitung befindet sich in 3121 Weyersdorf, Eglseestraße 12.
Die Eigentumsflächen des Gutes erstecken sich auf vier Verwaltungsbezirke (St.Pölten, Melk, Krems-Land und Tulln),
14 politischen Gemeinden sowie 34 Katastralgemeinden.
Die Gutsverwaltung Walpersdorf ist ein vielfältiger Betrieb. Die Betriebsbereiche gliedern sich wie folgt:
Die Waldflächen der Gutsverwaltung im Ausmaß von 3.100 ha liegen im Dunkelsteinerwald und erstrecken sich von der Donau im Nordwesten bis zur Traisen bei Herzogenburg im Osten.
Aus geologischer Sicht gehört der Dunkelsteinerwald zum Granit- und Gneisplateau, dem in Österreich liegenden Teil der Böhmischen Masse. Der Dunkelsteinerwald ist überwiegend aus dem hochgradig metamorphen Gestein Granulit aufgebaut.
Der Dunkelstein
Der namensgebende Gipfel ist mit 625 m der höchste Punkt im Süden. Er ist ein klassisches Beispiel für die lokale Namensgebung, basierend auf der Gesteinsbeschaffenheit und verdankt seine Bezeichnung der dunklen Tönung des Amphibolits.
Die Bewirtschaftung der Waldflächen erfolgt im Sinne des 3-Säulenmodell der Nachhaltigkeit:
Das Hauptziel der Forstwirtschaft ist die nachhaltige Bewirtschaftung, Pflege und Nutzung des Waldes. Sie sichert die Holzproduktion, erhält das Ökosystem inklusive Biodiversität und Klimaschutzfunktionen, schützt den Waldboden und stellt Erholungsräume für Menschen bereit. Es handelt sich um einen Generationenvertrag zur dauerhaften Ressourcennutzung. Ziel ist die dauernde Produktion von möglichst wertvollen, optimal zu vermarktenden Produkten, wobei die Produktionskraft des Bodens zu erhalten bzw. zu verbessern ist.
Die Baumartenzusammensetzung der Waldbestände ist vielfältig und beträgt
6/10 Nadelholz – Fichte, Kiefer, Lärche, Tanne
4/10 Laubholz – Buche, Eiche, Edellaubhölzer
Eine vielfältige Baumartenzusammensetzung ist ein entscheidender Faktor für gesunde, resiliente, klimafitte und stabile Wälder.
Als integrierter Marktfruchtbetrieb sind wir ein landwirtschaftliches Unternehmen, das sich auf Getreideanbau spezialisiert hat und dabei Produktionsverfahren anwendet, die ökologische und ökonomische Erfordernisse in Einklang bringen.
Auf 200 ha selbstbewirtschafteter landwirtschaftlicher Fläche wird in erster Linie Marktfruchtbau betrieben. Wiesen und Streuflächen außerhalb des landwirtschaftlichen Kerngebietes, ca.80ha werden extensiv genutzt.
Der Stützpunkt unseres landwirtschaftlichen Betriebes ist der Meierhof in Absdorf.
Ziel des Betriebes ist es, ein ökologisches Gleichgewicht zwischen der Erhaltung der Lebensräume der Wildtiere mit einer baumartenreichen, standortsangepassten Waldbewirtschaftung und einer diese Kriterien erfüllenden Wilddichte zu erreichen.
Vorkommende Wildarten sind Rehwild, Schwarzwild und Muffelwild.
„den Schöpfer im Geschöpfe ehren“
ist unser Leitsatz, wenn es um „die Jagd“ in unseren Revieren geht.
Die Jagdausübung erfolgt in Form von Abschussverträgen und in Eigenregie.
Die Fischerei basiert auf dem Grundsatz der nachhaltigen Nutzung, dem Schutz der Gewässer und dem tierschutzgerechten Umgang mit Fischen.
„Wer einem Manne einen Fisch schenkt, gibt ihm für einen Tag zu essen. Wer ihn das Fischen lehrt, gibt ihm ein Leben lang zu essen“
(chinesisches Sprichwort)
Der Betrieb verwaltet mehrere im Besitz der St.Petrus Claver Sodalität befindlichen Fischereirechte:
Donau I/10
Aggsbach I/11
Traisen A I/11
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„Pflanzgut für den Wald von morgen“
Die Produktion von hochwertigen und standortangepassten Forstpflanzen ist ein entscheidender Faktor für den Erfolg von Aufforstungen, ins-besondere im Kontext des Klima-wandels.
Im betriebseigenen Forstgarten werden Forstpflanzen von gesicherter, garantierter Herkunft heimischer Provenienzen produziert.
Auf einer Produktionsflächen von 5ha werden jährlich 200.000 Stk. wurzelnackte Forstpflanzen erzeugt.
Der Betrieb verfügt über zahlreiche behördlich anerkannte Saatguterntebestände folgender Baumarten: Fichte, Lärche, Kiefer, Tanne, Buche, Bergahorn und Traubeneiche.
Das ist eine hervorragende genetische Basis für die forstliche Vermehrung.
Wir garantieren für einwandfreie Sortierung und beste Qualität.
In Österreich spielen Kleinwasserkraftwerke eine wichtige Rolle für die dezentrale und erneuerbare Stromversorgung: Rund 4000 Kleinwasserkraftwerke speisen 6 Terawattstunden Strom in das Stromnetz ein und decken rechnerisch den Strombedarf von mehr als 50% der Haushalte, was einen wichtigen Beitrag zur erneuerbaren Energieversorgung leistet.
Kleinwasserkraft gilt als ökonomische, lokale und umweltschonende Energiequelle, die im Betrieb keine Emissionen verursacht.
Die Gutsverwaltung Walpersdorf hat eine lange Tradition im Betrieb von Kleinwasserkraftwerken. Zu ihren Anlagen gehören die Kleinwasserkraftwerke an den Standorten:
Marienmühle an der Traisen
Maria Sorg an der Fischach
Durch die eigenen Kraftwerke mit einer Jahresproduktionsmenge von bis zu 800 MWh können etwa 250 Haushalte pro Jahr mit Strom versorgt werden.
Die Bedeutung der Wasserkraftnutzung als erneuerbare Energiequelle ist im Zusammenhang mit geopolitischen Ereignissen, der Bewältigung der Auswirkungen des Klimawandels und der Erhaltung der Biodiversität zu sehen.
Die Immobilienbewirtschaftung als forstlicher Nebenbetrieb umfasst Tätigkeiten, die eng mit der Forstwirtschaft verknüpft sind, aber über die reine Holzproduktion hinausgehen.
Das Immobilienportfolio der Gutsverwaltung Walpersdorf umfasst eine Vielzahl an historischen und funktionalen Bestandsobjekten:
Gebäude- und Wohnungsvermietung
Lagerräume, Lagerplätze, Pachte, div. Nutzungsvereinbarungen
Betriebsgebiete
Nachhaltigkeit und der Ausgleich zwischen ökologischen, ökonomischen und gesellschaftlichen Interessen bestimmen das Handeln.
Zahlreiche Gebäude stehen unter Denkmalschutz. Um kulturhistorische Schätze zu bewahren, investiert die Gutsverwaltung Walpersdorf, oft in enger Zusammenarbeit mit dem Bundesdenkmalamt, in deren Sanierung und Instandhaltung.
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Ing. Wolfgang Scharmitzer
Gutsdirektor
Ing. Bernhard Wurstbauer
Landwirtschaftlicher Verwalter
Ramona Janeczek MA
Officemanagement &
Rechnungswesen
Markus Moritz
Forstadjunkt
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